Auf ein Gutes Neues Jahr 2010 für Norderney und seine Bürgerinnen und Bürger

Liebe Leserinnen und Leser der Homepage der Freien Wähler(gemeinschaft) Norderney,

wir bedanken uns für Ihr Interesse in 2009. Die Besuche unserer Homepage, speziell dieses aktuellen Teils, zeigen uns, dass das Interesse an der Politik trotz aller Widrigkeiten, – auch auf unserer Insel -, noch nicht erlahmt ist. Über die Weihnachtsfeiertage haben wir uns ein wenig zurückgehalten, logisch – denn die Familien, Freunde und Bekannten müssen und sollen auch zu ihrem Recht kommen.

Jetzt, kurz vor dem Jahreswechsel, werden wir uns noch einmal alles Gute für 2010 wünschen. Im Fingerschnipp eines Menschenlebens ist Gesundheit sicherlich das höchste Gut, weil uns dieses ein etwas längeres Verbleiben im Miteinander vieler Menschen, die wir als geliebte Freunde oder nette Bekannte betrachten dürfen, auf dieser Erde ermöglicht.

Aber auch die, die uns nicht als Freunde oder nette Bekannte sehen können, teilen mit uns das Leben zur gleichen Zeit und sind uns damit ohne Einschränkung als Wegbegleiter verbunden.  Dafür werden wir immer den gebührenden Respekt aufbringen. Diese Einstellung wünschen wir uns auch von denen, die unsere Ansichten und Einsichten über das, was unserer Insel mit seinen Bürgerinnen und Bürgern guttut, nicht teilen können.

Die obige Grafik ist übrigens bewusst gewählt. Schlimm ist es, wenn der Mensch in gewissen Situationen der Selbstreflektion die Fähigkeit verliert, über sich selbst zu lachen. Dann nimmt er sich einfach zu wichtig und wird zwangsläufig entsprechende Enttäuschungen erleben. Wir hoffen für uns und wir wünschen es Ihnen, dass wir die positive Eigenschaft, die dem entgegensteht, bei aller Ernsthaftigkeit im Ringen um die bessere Entscheidung auch im Neuen Jahr behalten.

In diesem Sinne: Alles Gute, Gesundheit, Zufriedenheit und Glück für das Neue Jahr!

Die Ratsherrn der FWN/Budde und die Mitglieder der Freien Wähler Norderneys.

Hannen weg van uns‘ School!

Unsere Grundschule mit den Schulhöfen, Foto: Horst Wirdemann

Ein prachtvolles Gebäude, voller Tradition und ein sichtbares Zeichen gesunden Insulanerstolzes. Denkmalgeschützt ist es selbstverständlich auch. Eltern haben mit viel Liebe und Engagement einen wunderschönen Ost-Schulhof geschaffen. Gegründet auf Eigeninitiative mit ganz viel Herzblut. Da dürfte es doch eigentlich klar sein, dass man dieses Herzstück unseres Eilandes in der Substanz und in seiner traditionellen Nutzung hegt und pflegt. Oder?

Aber: Es soll ja in die Jahre gekommen sein. Da fallen gewaltige Sanierungs- und Reparaturkosten an! Bedenkliche Mienen beim Bürgermeister und den Politikern der „Einheitsfront“(SPD, CDU/WIN und F.D.P./ÖLi). Erst mal abwarten, was das Gutachten über den Zustand des Gebäudes aussagt. Von einer siebenstelligen Millionensumme ist die Rede. Bitte reden Sie nicht von jahrzehntelanger Vernachlässigung! Die schon bewilligten Fördergelder für eine neue Beleuchtungseinrichtung in den Schulklassen der Grundschule nehmen wir nicht in Anspruch, “ denn wer weiß, ob die Installation die geforderte Nachhaltigkeit der Maßnahme überhaupt erreicht“. Stattdessen stellen wir einen neuen Förderantrag. Diesmal für die KGS an der Mühle. Klar, der muss dann natürlich erst einmal geprüft und dann auch noch genehmigt werden.

Die Argumentation, dass „gutes Licht bessere Lernerfolge zeichnet“ und damit das Geld für die Beleuchtungseinrichtungen in der Grundschule schon in den nächsten 4 Jahren gut angelegt sei, wird vom Vorsitzenden der (noch) größten Fraktion im Rat als purer Populismus der FWN abgetan.  Die FWN und die GRÜNEN haben sich in der Grundschulfrage positioniert. Was ist mit den Parteien der „Einheitsfront“? Irgendwelche Stellungnahmen in der Öffentlichkeit oder Vorstellung von Ideen? Bislang nichts – außer gehässige Bemerkungen und Ausfälle in nichtöffentlicher Sitzung gegenüber denen, die partout an der Grundschule festhalten wollen.

Nun soll das Thema vielleicht doch noch in die Öffentlichkeit. Nein, nicht zur Ratssitzung am 16.12. 2009, dann lieber in die erste Ratssitzung des Jahres 2010.  Nun denn. Wir garantieren schon eines: Diese Sitzung wird, was das Bürgerinteresse betrifft, aus allen Nähten platzen. Unser Vorschlag: Gehen wir dann doch gleich in das „Haus der Insel“, – solange es noch steht!