Kommentar – Rückzug in Raten – Die Metamorphosen insularer Bau(planungs)politik

Gar erstaunliche Dinge gehen auf unserer schönen Insel vor, wenn man allein Presseartikel im „Ostfriesischen Kurier“ und im „Norderneyer Morgen“ vom heutigen Tage nimmt. Die Wandlungsfähigkeit einer hässlich fetten haarigen Raupe zu einem wunderschönen Schmetterling nennt man gemeinhin Metamorphose (griech. Umgestaltung, Verwandlung, Umwandlung). Genau das passiert momentan u.a. mit den in der nahen Vergangenheit viel diskutierten Themen „Bunkergrundstücke in der Siedlung“ und „Abriss, Grundstücksverkauf oder Weiternutzung Haus der Insel“. Und die Zauberer, die dieses Kunststück fertigbringen, erwähnen dann den guten Willen, politische Weitsicht, geballtes Verwaltungswissen und weltläufige Einsicht, die dabei Pate gestanden haben. Und manche Karrieren zerplatzen wie Seifenblasen…

Die Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft Norderney nennen das „Propaganda“. Nach Wikipedia bezeichnet dieser Begriff einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern, zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion. Der Begriff „Propaganda“ wird vor allem in politischen Zusammenhängen benutzt; in wirtschaftlichen spricht man eher von „Werbung“, in religiösen von „Missionierung“. Die FWN ist davon überzeugt, dass der Bürger gerade in den genannten Themenbereichen stark sensibilisiert ist und damit auch „zwischen den Zeilen lesen kann“.

Auf ihrer Homepage: http://www.fw-norderney.net haben die Freien Wähler zu allen wichtigen Themen unter ihrem Generalmotto: BÜRGERNAH, UNABHÄNGIG, TRADITIONSBEWUSST ausgiebig Stellung bezogen. Um sich in der Inselpolitik kundig zu machen, muss der Leser, so wie ein Redakteur einst bissig bemerkte, sich dann allerdings durch „mehrere Meter Text scrollen“. Jedoch sind es auch über 50 Artikel, die in den letzten annähernd vier Jahren veröffentlicht worden sind. Um die Inselpolitik, sprich: die Metamorphosen (auch von Absichten und Meinungsbildern) also zu verstehen, lohnt sich ein intensives Studium dieser Texte. Diese Empfehlung gaben wir nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern sondern auch den Politikern, Verwaltungsverantwortlichen und den Redakteurinnen und Redakteuren der lokalen und regionalen Presselandschaft.

Manfred Plavenieks

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