Die sogenannte vierte Gewalt – eine Stütze der demokratischen Freiheit?

„All writing nowadays is propaganda.“
(George Orwell, alias Eric Blair)

Das diese Aussage eines weitsichtigen Weltbürgers selbst auf der Insel Norderney Gültigkeit erlangen kann, ist im Kommunalwahljahr 2011 auch auf unserer Nordseeinsel zu befürchten. Uns Freien Wählern wirft man Populismus vor, wenn wir uns für das einsetzen und zu dem stehen, weshalb wir vor fünf Jahren angetreten sind. Messen Sie, liebe Bürgerin, lieber Bürger, uns an dem, wofür wir in dieser Zeit eingetreten sind. Die Nähe zum Bürger war und ist eines unserer wichtigsten Anliegen.  Deshalb lassen wir uns auch nicht verbiegen.

Der kalabrische Schriftsteller Corado Alvaro hat es auf den Nenner gebracht: „Das Schlimmste, was einer Gesellschaft passieren kann, ist zu denken, dass Ehrlichkeit sinnlos ist.“

Das gilt im Großen wie im Kleinen. Messen Sie alle, die sich äußern oder die ein bestimmtes Verhalten zeigen, an dem Gesagten.

Ihre Freien Wähler.

Grundlagen der Journalistik

Zum Kommunalwahljahr 2011 veröffentlichen wir an dieser Stelle einen kurzen Auszug aus dem Medien- und Kommunikationswissenschafts-Band 2356 der UVK-Verlagsgesellschaft mbH, S. 347 (Innere Pressefreiheit, von Udo Branahl):
„Zu den wertvollsten Gütern einer Zeitung gehört die Glaubwürdigkeit ihrer Redaktion. Geht sie verloren, wird die Zeitung für den Leser wertlos. Glaubwürdigkeit heißt: Der Leser sollte sich darauf verlassen können, daß redaktioneller Text von der Redaktion unbeeinflußt durch Dritte erstellt worden ist. Er muß davon ausgehen können, daß die Redaktion ihre Themen nach ihren eigenen Relevanzkriterien ausgewählt und bearbeitet hat. Jede Intervention zugunsten von Anzeigenkunden, Partei- oder Geschäftsfreunden gefährdet die Glaubwürdigkeit und damit die Existenzberechtigung der Zeitung.“
Zitatende.
Dem haben wir Freien Wähler nichts hinzuzufügen!