Kampagnen-Journalismus

Meine Freunde aus der FWN-Gruppe hatten mich, den Vorsitzenden und Hauptredner für die Abhaltung der FWN-Haushaltsrede, gewarnt. Ich wollte in ihr auf den Artikel „Meine Insel“ in der NoMo-Szene hinweisen, weil er letzlich ein kleiner Teil der Quintessenz dessen ist, was wir in der Beurteilung der Situation von Bürgerinnen und Bürgern dieser Insel seit fast fünf Jahren beschreiben.

So sagte ich: „Gestern konnte ich einen bemerkenswerten Artikel des Redakteurs Dirk Kähler im Saisonmagazin ‚he!NORDERNEY‘ lesen. Dabei spreche ich von dem Artikel ‚Meine Insel‘. Von Herrn Kähler wird letzlich das bestätigt, was wir von den Freien Wählern nunmehr seit viereinhalb Jahren permanent in das öffentliche Bewusstsein zu bringen versuchen.“

Damit wollte ich eigentlich auch darstellen, dass BIO-MIO nicht alles durch die chlorophyllfarbene Brille sieht und wohl doch in der Lage ist, Inhalte sogar wertungsfrei und objektiv darzustellen. Ich habe mich geirrt und entschuldige mich hiermit auf unserer Homepage für ein falsch verstandenes Lob meinerseits. Wenn Selbstgefälligkeit zum Bestandteil journalistischer Berufsauffassung wird, ist eine korrekte Berichterstattung kaum noch möglich. Wie kann ein solcher Mensch sich darin versteigen, die richtige oder die falsche Seite in eigener Machtvollkommenheit festzulegen? Erfreuen wir uns also am Kampagnen-Journalismus der nächsten Wochen und Monate. Ich werde wohl nicht mehr die Gelegenheit bekommen, dem ungelernten „Journalisten“ schlüssig zu erklären, was ein sogenannter „Rohrkrepierer“ ist. Er wird seine Feder weiter für die „richtige Seite“ schwingen. Wir bitten alle Leser des „NoMo“ um entsprechende Aufmerksamkeit. Auf den weiter unten stehenden Artikel „Grundlagen der Journalistik“ auf dieser Seite sei in diesem Zusammenhang ausdrücklich verwiesen!

Die Geister, die ich rief...

Und hier der kurze, aber umso aufschlussreichere Erguss im ‚NoMo‘ vom heutigen Tage:

Unten links

Lob von der falschen Seite, tut mehr weh, als Schelte von der richtigen, wenn etwa das eigene Schrifttum da im Wahlkampf herhalten muss, weil es vermeintlich ins Konzept passt. Gut, dagegen kann man sich nicht wehren. So ist das mit dem freien Wort. Man entlässt es in die Welt und dann macht es, was es will. Aber das ist dann doch wiederum eine tolle Sache.

Allgemein

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