Ein (fast) wahres Märchen: Die Trolle im Norderneyer Moorwäldchen

Was verstehen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, unter einem Troll? Denken Sie da nicht auch erst einmal an schaurig-schöne Geschichten über Waldgeister, die den skandinavischen Märchenwäldern entspringen? Diesen Wesen möchte ich nicht zu nahe treten, wenn ich etwas über „Trolle im Internet“ erzähle.

Diese Trolle, die dort ihr Unwesen treiben, werden durch das Betätigen der PC-Tastatur geschaffen. Ihre geistigen Väter betrauen sie mit einfachen und schwierigen Aufgaben, die sie auf den Blogs verschiedener Homepages zu verrichten haben. Die einfach gestrickteren Naturen unter den Trollen geben sich in der Regel damit zufrieden, auf mehr oder minder derbe Art zu provozieren und Reaktionen wie Richtigstellungen oder vielleicht sogar Beschimpfungen auszulösen – damit haben wir „Heuer“ immer zu tun ;-).

Und dann gibt es die Spezies der listigen Miesmacher-Trolle, die als „Sockenpuppen“ ihre Erfüllung darin finden, Streit und Uneinigkeit sowie schnellwachsendes Misstrauen zu säen und damit Gruppen von Blog-Nutzern zu verunsichern. Sie benutzen nicht leicht zu erkennende Lügen, Übertreibungen, Verunglimpfungen oder einfach nur Weglassungen dazu, eigentlich klar dargelegte Sachverhalte in einem düsteren Licht erscheinen zu lassen und Menschen mit anderer Meinung zu diskreditieren. In der verschworenen Gemeinde der listigen Miesmachertrolle nennt man diesen Vorgang – natürlich die wahren Absichten verschleiernd – „wrobeln“. 

Im Cyberspace gibt es das Norderneyer Moorwäldchen (abgekürzt: „NoMoWä“). Dessen nicht unumstrittener Besitzer und seine devoten Helferlein sind geradezu erpicht darauf, diesen Bereich mit immer mehr Trollen der letztgenannten Art zu bevölkern. Manchmal verirren sich auch ganz normale, gutmeinende Meinungsäußerer im Dunstkreis des „NoMoWä“ und diskutieren mit den Sockenpuppen, als ob dahinter Menschen aus Fleisch und Blut, mit Verstand und Herzenswärme stünden. Seicht wrobelnd geben die Trolle sich natürlich nicht zu erkennen und schicken diese Menschen mit leisem Gekicher selbst im Sommer immer wieder aufs Glatteis.

Und wie erkennt man diese Trolle? Das ist zugegebenermaßen gar nicht so einfach, denn sie Verwenden zum „Trollen“ oft mehrere Fake-E-Mail-Adressen z.B. bei kostenlosen Webmail-Providern. Allerdings haben sich Menschen, die unter den Trollen massiv auf ihren Blogs zu leiden hatten, ein schönes Zeichen ausgedacht, womit ehrliche und aufrichtige Diskussionsteilnehmer gewarnt werden. Troll-Beiträge werden nämlich mit einem ASCII-Art-Fisch, auch „Roter Hering“ genannt, gekennzeichnet.

Am Eingang des „NoMoWä“ hatte eines Tages dann doch auch tatsächlich jemand folgendes Schild aufgestellt:

„ACHTUNG! ACHTUNG! Sie begeben sich in eine besondere Märchenwelt!><((((o>   ><((((o> ><((((o>   ><((((o>   ><((((o>  ><((((o>   ><((((o>   ><((((o>               ><((((o>        ><((((o>      ><((((o>      ><((((o>    ><((((o>         ><((((o>      ><((((o> BENUTZUNG NUR AUF EIGENE GEFAHR!!!

So wurde der Kreis derer, die das „NoMoWä“ betraten, immer kleiner, was den dort lebenden Trollen fortlaufend ihre Energie entzog. Sie wichen schmollend immer weiter zurück, weil niemand sie mehr ernst nahm und sich über sie ärgerte, was doch ihr eigentliches Lebenselixier war. Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute…

Neugierig geworden? Dann weise ich auf diesen Artikel im Internet hin:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/meinung-im-internet-vom-elend-der-nutzerkommentare-1.1147168

Viel Vergnügen und eine gute Prise Nachdenklichkeit.

Johannes Terfehr (SPD) entschuldigt sich bei Hayo F. Moroni

Johannes Terfehr hat sich bei Hayo Moroni öffentlich entschuldigt, weil dieser vor dem Hintergrund der im Wahlkampf gefallenen Begriffe „Schweinejournalismus“ und „Fremdschkiet“ im Ostfriesischen Kurier vom 12.09.2011 unseren Bürgermeisterkandidaten Hayo F. Moroni mit den Worten beleidigt hatte: „Einen Kandidaten Hayo F. Moroni, der sich an der Grenze zum Rassismus bewege, könne man in einem demokratischen System nur schwer aushalten“. Hayo F. Moroni hat die Entschuldigung angenommen. Von seiner Auslegung der Begriffe „Schweinejournalismus“ und „Fremdschkiet“  als rassistisch und demokratiefeindlich hat sich Terfehr nicht distanziert. Sei’s drum. Denjenigen, die gerne weiterköcheln möchten, werden wir kein weiteres Forum bieten.

Der Wahlkampf ist seit dem 11. September 2011 vorbei. Die Stimmen wurden abgegeben und gezählt, der zukünftige Bürgermeister steht nach einem glänzenden Ergebnis von über 60 % der Gesamtstimmen für Frank Ulrichs fest und die Sitze im neuen Rat der Stadt Norderney wurden verteilt.

Die Freien Wähler Norderney müssen und werden sich neu orientieren. Sie sind immer noch mit drei Sitzen im Rat vertreten, genau wie die CDU-Fraktion und die Grünen/Bündnis 90. Die FDP konnte nur noch Sascha Nüchter durchbringen, der sich aber wohl Richtung CDU bewegen wird.

Unbestrittener Sieger der Wahl  ist die SPD, die mit sechs Sitzen vom Bürger die Hauptverantwortung für die Politik der nächsten fünf Jahre übertragen bekommen hat.  Die SPD-Kandidaten werden sich an ihren Wahlkampfaussagen messen lassen müssen.

Ein widerlicher Angriff

Die politischen Gegner der Freien Wähler greifen immer wieder ungestraft zu den widerlichsten Mitteln, deren unliebsame Mitglieder zu verunglimpfen. Die sogenannte „freie Presse“ schweigt dazu. Die Metapher „Fremdsch…“ (nicht einmal voll ausgeschrieben) und von den Freien Wählern lediglich ganz harmlos dazu verwendet, einen Sachverhalt zu beschreiben, lässt deren Gegner aufheulen und unglaubliche Anschuldigungen erheben. So geschehen zuletzt vom Ratsherren Johannes Terfehr (SPD), der sich im OK, vom 12.09. 2011, zum Ausgang der Bürgermeisterwahl äußerte. Zitat: „Einen Kandidaten wie Hayo F. Moroni, der sich an der Grenze zum Rassismus bewege, könne man in einem demokratischen System nur schwer aushalten, sagte Terfehr. Damit hob er auf Begriffe wie ‚Schweinejournalismus’ und ‚Fremdschkiet“ ab, die im Norderneyer FWN-Wahlkampf gefallen waren.“

 Das ist eine unerträgliche verbale Entgleisung, mit der Straftatbestände erfüllt werden. Wenn der Begriff derart belastet sein soll, fragt man sich, wie sich ein Norderneyer Musik-Duo, zu dem auch der Herausgeber des Anzeigenblatts „NoMo“ gehört, sich selbst „Fremd Schkiet“ nennen durfte und es nach einer Umbenennung zu „Ankergold“ nach dem u.a. Artikel in dem Online-Magazin Baltrum News laut eines Berichtes der Autorin Sabine Hinrichs, vom 26.03. 2011, zukünftig wieder tun will. Es wäre absurd zu behaupten, dass das Duo Kähler/Pape mit dem Namen „Fremd Schkiet“ rassistisches Gedankengut in die Öffentlichkeit bringen möchte.

Hier die Url: http://www.baltrum-online.de/html/news-artikel.php?id=1366

 Wörtlich heißt es:

Friesisches Gefühl

Schade – den beiden Jungs von der Nachbarinsel Norderney hätte man gerne ein großes Publikum gegönnt. Am Sonnabend waren jedoch nur wenige ins Skippers‘ Inn gekommen, um den Klängen des Duos „Ankergold“ zu lauschen. Durchgängig selbst komponierte und selbst gedichtete Songs von der Waterkant und den Inseln, von Wind und Wetter, Sand und Sonne beschreiben das „friesische Gefühl“, wie es das Programm von Dirk Kähler (Gesang, Blues Harp) und Tobias Pape (Gitarre) verspricht. Die Songs sind es wert, intensiv erlauscht zu werden – viele Episoden und detaillierte Beschreibungen erzählen knackig von den auch heute noch harten Lebensumständen an der Küste und künden von großer Ortskunde wie auch Lebensweisheit und Einfühlsamkeit der beiden Künstler, die nicht gebürtig von Norderney stammen. „Fremdschiet“ wollten sie ab nun auch wieder wie früher heißen, „Ankergold“ sei Geschichte. Dies verkündeten sie noch vor ihrem Auftritt im Skippers Inn.
Die Zuhörer und Gäste waren begeistert und belohnten jedes einzelne Stück mit viel Applaus. So war es ein schöner Abend – wie gesagt, etwas mehr Publikum hätte der Stimmung noch einen kleinen Anschub gegeben.

Sabine Hinrichs.

Mmm, und noch ein kleiner Hinweis. Wir wollen ja nicht unbedingt Werbung für einen Mann machen, der so seine Probleme mit uns hat. Trotzdem: Schauen und hören Sie sich diesen Youtube-Beitrag an:  http://www.youtube.com/user/FremdSchkiet

Irgendwie witzig der Abspann: „Tobi Pape und Dirk Kähler sind – Fremd Schkiet.“ Kaum vorstellbar, dass ein pensionierter Pädagoge zu der genannten Entgleisung wegen dieses keineswegs bösartig gemeinten Wortes fähig ist. Noch einmal seine fürchterliche Aussage:  „Einen Kandidaten wie Hayo F. Moroni, der sich an der Grenze zum Rassismus bewege, könne man in einem demokratischen System nur schwer aushalten.“ Unerträgliche Worte eines Mannes, der seine Schüler vielleicht sogar einst Demokratie, Toleranz und Mitgefühl gelehrt hat. Gegen ihn wurde vom Geschädigten am 12.09. 2011 Strafanzeige erstattet.

Der Bürger hat entschieden – FWN verfehlt Wahlziele

Sowohl bei der Bürgermeister- als auch bei der Gemeindewahl konnten die Freien Wähler Norderney ihre hochgesteckten Wahlziele mit der Einleitung einer Politik der Wende nicht erreichen. Dieser wollten die Bürgerinnen und Bürger unserer Insel nicht folgen und wählten sowohl den Bürgermeisterkandidaten Frank Ulrichs sowie die bisherige SPD/CDU/FDP-Majorität mit stattlichem Vorsprung in die politische Verantwortung für die kommenden Jahre. Auch Bündnis 90/Die Grünen erlitten eine so sicherlich nicht erwartete Wahlschlappe.

Die FWN erhielt drei Sitze im nur noch aus 16 Mitgliedern + dem Bürgermeister bestehenden Stadtrat (Hayo Moroni/direkt gewählt, Bernhard Onnen/direkt gewählt und Manfred Plavenieks/über Liste gewählt). Hayo Moroni gelang zudem der Einzug als direkt gewählter Kandidat der Freien Wähler in den Kreistag. Wir danken den Wählern, die der FWN nebst deren Kandidaten ihre Stimme gaben, für das uns entgegengebrachte Vertrauen.

Am heutigen Abend kommen die Freien Wähler zu einer Sitzung zusammen, in der neben der Analyse des Wahlergebnisses auch die sich daraus ergebenden Folgerungen nebst Konsequenzen diskutiert werden. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

FWN-Replik auf CDU-Behauptungen

Antworten der CDU vom 10.09.2011 in http://www.ratzfatz-inselausverkauf.de auf die Anzeige FWN NBZ-Anzeige vom 09.08.2011 (hier draufklicken)

Es ist schön, was allerdings jedermann schon wußte, dass die jetzige Norderney-Immobilien-CDU sich endlich auch selbst für den Norderney-Inselausverkauf unter www. ratzfatz-Inselausverkauf.de für zuständig erklärt, auch wenn ihr dieses wieder einmal leider nur durch Namensideenklau bei der FWN gelingt (siehe FWN-Homepage) . Von der seit Jahren eingeübten Disziplin des Täuschens und Tarnens kann dabei die CDU-Norderney-Immobilien bei ihren nachfolgenden Einlassungen zur Boden-und Baupolitik der FWN auch nicht lassen. Im Einzelnen:

1. Bunkergrundstücke: Unterlassener Kauf von 3600 qm für nur 90000 €

FWN-Aussage

O-Ton von Bürgermeisterkandidat Frank Ulrichs, unterstützt heute wie damals durch die Norderney-Immobilien-Koalition von CDU, SPD und FDP am 16. Februar 2010:

„Die Stadt hat sich beim Kauf zurückgehalten, denn sie sehe keine Veranlassung, dort Geld zu versenken. Zur Gründung einer Bürgerinitiative besteht kein Anlass.Das ist purer Aktionismus!“

Frage: Was sagen unsere Bürger dazu?

Antwort der CDU:

Es ist lange bekannt gewesen, dass für €25,–/qm die Bunkergrundstücke auch von den Anliegern erworben werden konnten, was teilweise auch realisiert wurde. Wir bevorzugen, Soziales und Sport zu fördern, was vielen Bürgern-insb. der Jugend zugute kommt.

Replik FWN:

Alles seit Jahrzehnten verbreitete Phrasen:

  1. Die Sportförderung der CDU und ihres Ratsmitgliedes, Ex-Bürgermeister Klaus Aldegerrmann, der in der Geschichte Norderneys der bislang einzige nicht entlastete Bürgermeister ist, sieht so aus, dass sie die an der deutschen Nordseeküste vorhandenen ältesten Tennisanlagen und das älteste Nordsee-Bädertunier von größter Reputation und Beliebtheit im 110.-Jahr seit dessen Einrichtung vernichtet haben.
  2. Daß sich die jetzige CDU-Norderney-Immobilien als Inkarnation des Ausverkauf unserer Insel jetzt auch noch als eine Partei für den sozialen Wohnungsbau darstellen will, ist der Gipfel. Das Ergebnis dieser „Sozialpolitik“ ist: somit auch: In den letzten drei Jahrzehnten wurden durch die CDU-Inselausverkaufspolitik 1/3 der einheimischen Insulaner von der Insel vertrieben, weil sie sich ihre Insel wegen um das fünffache gestiegener Bauland- und Mietpreise und der Umwandlung von rd.1/3 Dauerwohnraum in Ferienzweitwohnungsraum nicht mehr leisten können. Seitdem stehen durchweg immer rd. 400 Einwohner bei der Wohnungsgesellschaft auf der Liste bei der vergeblichen Suche nach bezahlbaren Mietwohnungsraum.

2. GruKo-Mietshaus mit 5 Wohnungen zwischen 62 und 113 qm Wohnfläche bei einer Gesamtwohnfläche von 432 qm und einer Grundstücksgröße von 2423 qm:

FWN-Aussage:

Nichtausübung eines städtischen Vorkaufsrecht zum Gutachterwert für nur 520000 € gegenüber dem Land. Erklärung dazu aus dem Bürgermeisteramt am 3. Februar 2009: „Wir wollen das Land nicht verstimmen. Wir wissen nicht, was wir mit der Liegenschaft machen sollen“.

Frage: Warum ist das GruKo-Gebäude inzwischen entmietet? Für die Norderneyer Mieter bestand ein Milieuschutz durch die städtische Erhaltungssatzung!

Antwort der CDU:

Die Stadt hätte nur zum Höchstpreis für dieses sehr sanierungsbedürftige Gebäude mitbieten können. Dieser Höchstpreis lag über € 800000 zuzüglich Sanierungskosten von € 600000 – €1200000. Wie hoch soll da der Mietzins für die Mieter sein? Möchte Herr Moroni diese Wohnung auf seine Kosten subventionieren?

Replik FWN:

Die Unkenntnis der Norderney-Immobilien-CDU in Sachen gemeindlichen Vorkaufsrechts bei Grundstücken ist schon frappierend, was angesichts ihrer bisherigen, rein eigennützig verfolgten Immobilienspekulationspolitik auf unserer Insel auch nicht unbedingt verwundert. Ein Blick in das Baugesetzbuch gibt jedoch die richtige Antwort: Gemäß § 28 Abs. 3 BauGB ist die Gemeinde berechtigt, ihr Vorkaufsrecht nach dem in ihrem Ermessen liegenden Verkehrswert der Liegenschaft geltend zu machen. Dieser liegt bei der GruKO-Liegenschaft bei maximal 520.000 Euro nach dem dazu eingeholten Wertgutachten und nicht bei dem von der CDU angeführten Spekulationspreis 800.000 Euro.

3. Städtische Mietshäuser in Mühlen-und Benekestraße:

FWN-Aussage:

Unterlassener Ausbau der Dachgeschosse zu Mietwohnungen. Als Grund werden zu hohe Kosten angeführt, obgleich diese durch die Mieten gedeckt wären.

Frage: Warum hat man sich nicht um entsprechende Fördermittel aus dem sozialen Wohnungsbau bemüht?

Antwort der CDU:

Die Grünen und die FWN haben in Sitzungen gegen einen Ausbau des Dachgeschosses der Mietshäuser Jann-Berghaus-Str. 32 und 33 gestimmt. Ohne die Stimmen dieser Verhinderungsparteien gab es im letzten Stadtrat keine Mehrheit für neuen Mietraum.

FWN-Replik:

Die ständige Wiederholungen von Lügengeschichten machen diese nicht zur Wahrheit. Die FWN hat immer für und niemals gegen einen Ausbau des Dachgeschosses der Mietshäuser zur weiteren Mietwohnungen gestimmt.

4. Haus der Insel

FWN-Aussage:

Ein städtisches Objekt 35-jähriger Misswirtschaft und unterlassener Bauunterhaltung wird von Akteuren, die dieses zu verantworten haben, als unwirtschaftlich und baulich für marode erklärt. Zur Verschleierung dieses Objektmissmanagement planen diese Akteure jetzt den Abriss des HdI, den Verkauf des städtischen, rd. 4588 qm großen HdI-Areals im Herzen der Stadt und eine Neubebauung durch Investoren, ohne zu wissen, was dann kommt.

Antwort der CDU:

In der Zeit von 2001 bis 2006 war es der CDU und der WIN nicht möglich, den über 25-jährigen, von SPD und ehemaligen Stadtbaumeister verursachten Investitionsstau zu beheben. Eine Sanierung zu Lasten der Norderneyer Bevölkerung, die von Fachleuten-(Nicht SIe, Herr Moroni!-Wirkliche leute vom Fach!!!) mit mind. € 5.000.000 veranschlagt wird, möchten wir unseren Bürgern nicht zumuten. Ein neues Konzept, das auch die Integration von „betreutem Altenwohnen“ im Stadtzentrum ermöglicht, sollte gemeinsam zum Wohle der Insel und unserer Senioren entwickelt werden.

FWN-Replik:

Auch hier zeigt sich wieder der absolute, mangelhaft-defizitäre Informationsstand der CDU analog ihrer Politik für Norderney und uns Norderneyern in den letzten 3 Jahrzehnten.

In den Jahren 2001 ff war für das HdI nicht der Stadtbaumeister, der auch sowieso nur den Weisungen des Bürgermeisters und des Rates unterworfen ist, zuständig, sondern der Geschäftsführer und der aus SPD und CDU mehrheitlich vertretene Aufsichtsrat der WBN. Dieser hat die Stadt das HdI 1993 für bankkreditierte 5 Mio DM, die heute die WBN noch mit 1,48 Mio Euro belasten, auf das Auge gedrückt hat, um allein den Stadthaushalt und nicht etwa die heute plötzlich kolportierte Unwirtschaftlichkeit des Hauses zu sanieren.

CDU-Norderney zum:

FWN Flyer 4 (Auszug)

…weniger Insulaner bedeuten auch weniger Kunden und Patienten. Unsere lebenswichtigen, sowieso schon wirtschaftlich schwer kämpfenden Daseinsvorsorgeeinrichtungen wie unser Altenheim, unser Krankenhaus…

Gerade deshalb ist der Tourismus so wichtig: Durch unsere Gäste wird das Einkommen gesichert. Nur dadurch sind die vielen Arztpraxen, das Krankenhaus, die vielen Arbeitsplätze bei den Handwerkern, der ÖPNV das Dienstleistungs-,und das Hotel-und Gaststättengewerbe möglich.

FWN-Replik:

Gut erkannt ! Der Tourismus ist die wirtschaftliche Lebensgrundlage für uns. Der Inselausverkaufstourismus der CDU-Norderney-Immobilien zugunsten von Immobilienspekulanten und Betongeldanleger und allein im finanziellen Eigennutz und Interesse Ihres Vorsitzenden, ist es aber nicht. Im Gegenteil: Er läßt unsere Insel, ihr Stadtbild und alles Leben, die Kultur, und nachbarschaftlichen Sozialstrukturen unserer einheimischen Bevölkerung, wie ständig von der FWN aufgezeigt, veröden und allmählich sterben. Norderney als Insel ohne Insulaner ist dabei schon bald reale Wirklichkeit und nicht nur ein Szenarium.

CDU: Wieviele Mieter wohnen wo?

Auf der Liste der Grünen gibt es 4 Hausbesitzer mit 5 Ferienwohnungen, aber keinen, der an Dauermieter vermietet hat.

Auf der Liste der FWN gibt es 5 Hausbesitzer mit mind. 4 Ferienwohnungen, aber auch hier keinen, der an einen Dauermieter vermietet hat.

Warum eigentlich? Wer hindert die FWN und die Grünen daran, Ihre Ferienwohnungen an Dauermieter zu vermieten ???

Auf der Liste der CDU gibt es 5 Hausbesitzer mit 1 Ferienwohnung und mind. 50 Dauermietern !!!

FWN-Replik:

Die Angaben der CDU werden bestritten und lassen sich auch hier nicht überprüfen. Heuchelei ist diese Argumentation zudem. Fakt ist auch, daß die Norderney-Immobilien des CDU-Vorsitzenden Jann Ennen die von ihm miterworbenen Welbers-Wohnanlage am Gorch-Fock-Weg 18 über massive Mieterhöhungen zu entmieten versucht und die Dauerwohnungen als Ferienwohnungen meistbietend zum Kauf anbietet.

CDU zum Ausverkauf:

Auf der FWN-LIste gibt es mind. 1 wahrscheinlich 2, die ihre Häuser verkauft haben und aus denen entweder Ferienwohnungen oder Zweitwohnungen geworden sind oder werden.

FWN-Replik: Das ist eine Lüge !

CDU-Norderney:

“ Nie zuvor sind auf Norderney so viele Zweitferienwohnungen gebaut worden, wie in der jetzt ausgehenden Legislaturperiode.“ ( Zitat FWN in Flyer 4)

Dies obwohl die Freien Wähler mit den Grünen zusammen fast 3 Jahre nicht nur den 1. und 2. stellv. Bürgermeister gestellt haben, sondern auch die Mehrheit im Bausschuss hatten.

FWN-Replik:

Wieder wird hier die Sachlage falsch dargestellt. Zunächst ist der Bauausschuß als Fachausschuß kein Entscheidungsgremium, sondern nur ein Empfehlungsgremium für den Verwaltungsausschuß oder den Rat. Auch bestand im Bauausschuß in den ersten 3 Jahren dieser Wahlperiode keine Mehrheit für die Politik der FWN, den Ausverkauf unserer Insel auf der Grundlage „Nördernee mutt in Nörderneer Hannen blieven“, sofort zu stoppen. Die Grünen und vor allem der zur FDP gewechselte Ex-Grüne, RM Vollmer, stimmte im Bauausschuß immer zusammen mit der CDU, SPD, FDP und den Bürgermeister Salverius den Bauanträgen mit Ferienzweitwohnungsanlagen zu. Entsprechend hat er auch die linke Ökopartei der Grünen verlassen und ist zur neoliberalen FDP gewechselt. Wenn zu dem auch das ein oder andermal die Abstimmung im Bauausschuß anders verlief, dann wurde der Empfehlungsbeschluß des Bauausschusses jedes Mal auch im Verwaltungsausschuß mit einer anderen Mehrheitsbesetzung von SPD, CDU, und FDP, und manchmal auch den Grünen wieder gekippt.

CDU-Norderney:

Hayo Moroni hat mehrfach (auch im letzten Wahlkampf) angekündigt und behauptet zu wissen, wie Zweitwohnungen verhindert werden können und wollte dazu eine Lösung/Konzept vorlegen. Leider ist er dieses über 10 Jahre ( bis Heute ) schuldig geblieben.

FWN-Replik:

Auch hier wird erneut von der CDU die Unwahrheit verbreitet: In rd. sicherlich jeden Monat einmal gebetsmühlenartig immer wieder vorgetragenen Beiträgen, davon bis heute 20 schriftliche Anträge und Pressemitteilungen, sind diese Vorschläge immer wieder unterbreitet worden, allerdings aufgrund der Ignoranz und Verfilzung von Ratspolitik und CDU-Norderney-Immobilieninteressenwirtschaft denknotwendig immer vergeblich. Die Vorschläge lauten:

  1. Konsequente Anwendung der seit 1985 gegen den Zuwachs weiterer Ferienzweitwohnungen erlassenen, städtischen Erhaltungssatzungen, die vom Rat als Lobbyeinrichtung der Immobilienhaie auf Norderney nie angewendet und absichtlich als taugliches Regelungsinstrument aus der Politik und der Verwaltung verbannt wurden.
  2. Der Erlass von alle Baugebiete auf Norderney erfassende Bebauungspläne mit klaren Bauvolumen- Wohnungsanzahlbeschränkungen und exakten Nutzungsfestsetzung zugunsten von Dauerwohnraum und Untersagung von Ferienzweitwohnungsraum.
  3. Offensichtlich hat dabei die CDU wohl immer auch noch nicht mitbekommen, dass seit rd. 4 Wochen die baulichen Änderungen des Bebauungsplanes 25- B Nordhelm-Mitte zur Verhinderung unter anderem von weiteren Ferienzweitwohnungen dort auf der Basis der meisten vorangeführten grob dargestellten Vorstellungen unseres Bürgermeisterkandidaten, Rechtsanwalt Hayo F. Moroni, ausgearbeitet wurden und jetzt weiter erörtert werden.

CDU-Norderney:

Das einzige, was der FWN zur Grundschule einfällt, ist, wie man in Flyer 4 erkennen kann, der Verkauf dieser und der Bau von Zweitwohnungen….

FWN-Replik:

Falsch, siehe NBZ vom 24. August 2011. Aus der Grundschule eine Ferienwohnungsanlage zu machen, war und ist ein Vorschlag der CDU und wohl nicht der FWN, ausweislich nicht zuletzt des Fotos zur Grundschule mit Bemerkungen.


Fazit:

Die CDU-Norderney ist leider nur noch zu einem Immobilien-Lobby-Verein ihres Vorsitzenden verkommen. Als Gemeindepartei mit der gesetzlichen Verpflichtung (§ 1 NGO) das Wohl der Einwohner/innen von Norderney zu fördern, hat sie völlig abgewirtschaftet. Sie ist insofern vom Norderneyer Bürger nicht mehr wählbar.

Das Gruselkabinett oder die Partei „Bündnis 90/Die Grünen“ im Sommer 2011

„Und dann muss man das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum uns immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht vom Einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“
(Johann Wolfgang von Goethe)

Wer kann sich noch an die herrliche Serie „Das Gruselkabinett“ montags um 22 Uhr auf NDR 3 erinnern? Da gab es z. B. „Frankenstein“, „Graf Dracula“ und die B-Movies von Jack Arnold „Gefahr aus dem Weltall“ oder „Tarantula“ zu sehen, die in ihren apokalyptischen Stories Ängste bedienten, die damals in den 50igern gesellschaftlich in der Mc Carthy Ära mit den Bedrohungen durch Kommunismus und Atombomben wurzelten. Im Film retten am Ende Kampfjets die Menschheit vor Tarantula.

Jack Arnold könnte auch beim Parteiauftritt von Bündnis 90/Die Grünen im Internet Regisseur gewesen sein. Dort wird auch in der äußeren Form einer Kinderzimmertapete ausschließlich von Bedrohungen der Menschheit oder vom Ende der Welt gelabert. Es wird „bekämpft“, „verurteilt“ und „abgelehnt“ denn sonst „brausen wir in den Klimacrash“ (bei Arnold hätte der Film „Klimatod auf der Route 66“ geheißen). Bei den Grünen spielt z.Zt. der gelernte Erzieher und selbsternannter „Dr“ Özdemir den Retter auf der „home page“ und gibt „Sprechstunden“, erklärt uns Doofen, wie die Welt funktioniert und verspricht Antworten auf die Fragen und Forderungen wie z.B. „Frauenquote: Jetzt protestieren“, „Klimaschutz-weniger Fleisch essen“, „grüner leben“, „gebt die Netze frei“ oder „das Atommüllrätsel“ (ein Film von Jack Arnold?). Unter der Überschrift „soziale Gerechtigkeit“ fordern „Die Grünen“ das Adoptionsrecht für Lesben und Schwule. Solche Phrasen scheinen momentan bei den Wählern hoch im Kurs zu stehen, auch wenn man/frau im „Ländle“ bereits merken, dass der Heilsbringer Kretschmann auch nicht übers Wasser laufen kann und „Stuttgart 21“ doch realisiert wird.

Auf Norderney hat sich Ratsdame Rass allen Ernstes gegen die Golfplatzerweiterung ausgesprochen, weil das noch mehr zahlungskräftige Gäste auf die Insel brächte, die hier die Immobilien aufkaufen. Nachdem es mit den Tennisspielern schon geglückt ist, müsste man jetzt nur noch die Reiter vergraulen, dann hätten wir endlich das „grüne Paradies“ auf der Insel ohne hochwertiges Sportangebot. Ich habe ich in zwei öffentlichen Ratssitzungen selbst gehört, dass Rass Verkehrsprobleme dadurch lösen und so der Umwelt helfen will, indem „die Norderneyer doch mehr Fahrrad fahren sollten“. Als darüber debattiert wurde, am Hundefriedhof eine gepflasterte Fläche für 3 oder 4 Besucherautos anzulegen, wandte sich Ratsherr Wehlage dagegen, weil das zur Flächenversiegelung auf der Insel beitrüge (und verringerter Grundwasserneubildung, Anm. d. Autors). Als jemand der seit über 20 Jahren im Umweltschutz sein Geld verdient, kann der Autor ggf. verunsicherten Lesern mitteilen, dass das hanebüchene Szenarien sind und die Grundwasserneubildung eines der Probleme ist, die Norderney nicht hat. Schade eigentlich, dass es auf Norderney kein AKW gibt, denn dann könnten die hiesigen „Grünen“ einfach die Parolen von der „home page“ nachplappern und müssten nicht auf die zitierte Weise versuchen, ihr dürftiges Profil selbst zu schärfen.

Ein weiterer Grund für das Dilemma der Norderneyer „Grünen“ ist der Umstand, dass Norderney als einzige Kommune in Deutschland 2000 endgültig aus der Windenergie ausstiegen ist, als das Windrad am Klärwerk kollabierte. Wer sich die grüne Zukunft ansehen will, zähle mal die Windräder auf dem Festland. Ich habe bei mittlerer Sicht bei 100 aufgehört. Der Landkreis Norden hat es offenbar nicht nötig auf Tourismus zu setzen, denn er platzt ja schier aus allen Nähten, was Industrie und Gewerbe angeht. Dort regieren schon seit Jahrzehnten „Gruselkabinette“ (Arbeitslosigkeit knapp doppelt so hoch wie im Rest der Republik).

Kampfjets wären definitiv keine Lösung für Norderney, aber ein Stadtrat mit grüner Mehrheit, Strohmann Ulrichs als Bürgermeister wären ein Gruselkabinett, das sich Jack Arnold nicht schlimmer hätte vorstellen können.

Dipl.-Geol. Kay Holtzmann

Die Fahrt mit der „Wahllokomotive“ war ein großer Erfolg.

Danke an die Teilnehmer!

Viel Mut und Zuversicht konnten der Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler und deren Ratskandidaten für den kommenden Sonntag tanken. Die Fahrt mit der „Wahllokomotive“ war ein großer Erfolg.


Sowohl Hayo Moroni als auch seine Mitstreiter suchten während einer informativen Fahrt mit der Bimmelbahn über unsere wunderschöne Insel das Gespräch mit den Norderneyer Bürgerinnen und Bürgern und tauschten rege Meinungen aus. Aus der Bürgerschaft waren alle Altersgruppen vertreten. Die persönlichen Gespräche wurden beim Zwischenstopp am Golf-Hotel, wo es zünftig Gegrilltes und entsprechende Getränke – umrahmt von Akkordeonmusik – gab, weiter vertieft.


Das Wetter spielte mit und die Stimmung war ausgezeichnet. Der kommende Wahlsonntag wird zeigen, ob der von allen gewünschte Politikwechsel für unsere Insel und deren Bürgerinnen und Bürger endlich eingeleitet werden kann.

Wir haben den Mut, verkrustete Strukturen aufzubrechen und werden im Sinne des Norderneyer Bürgers handeln und kämpfen! Schenken Sie deshalb uns und unserem Bgm. Kandidaten Hayo F. Moroni am 11. September 2011 Ihr Vertrauen!

Ihre FREIEN WÄHLER NORDERNEY