Der Bürger hat entschieden – FWN verfehlt Wahlziele

Sowohl bei der Bürgermeister- als auch bei der Gemeindewahl konnten die Freien Wähler Norderney ihre hochgesteckten Wahlziele mit der Einleitung einer Politik der Wende nicht erreichen. Dieser wollten die Bürgerinnen und Bürger unserer Insel nicht folgen und wählten sowohl den Bürgermeisterkandidaten Frank Ulrichs sowie die bisherige SPD/CDU/FDP-Majorität mit stattlichem Vorsprung in die politische Verantwortung für die kommenden Jahre. Auch Bündnis 90/Die Grünen erlitten eine so sicherlich nicht erwartete Wahlschlappe.

Die FWN erhielt drei Sitze im nur noch aus 16 Mitgliedern + dem Bürgermeister bestehenden Stadtrat (Hayo Moroni/direkt gewählt, Bernhard Onnen/direkt gewählt und Manfred Plavenieks/über Liste gewählt). Hayo Moroni gelang zudem der Einzug als direkt gewählter Kandidat der Freien Wähler in den Kreistag. Wir danken den Wählern, die der FWN nebst deren Kandidaten ihre Stimme gaben, für das uns entgegengebrachte Vertrauen.

Am heutigen Abend kommen die Freien Wähler zu einer Sitzung zusammen, in der neben der Analyse des Wahlergebnisses auch die sich daraus ergebenden Folgerungen nebst Konsequenzen diskutiert werden. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Allgemein

3 Gedanken zu “Der Bürger hat entschieden – FWN verfehlt Wahlziele

  1. Kopf Hoch !!!!

    An Engagement und Argumenten hat es nicht gefehltl…..Lasst Euch nicht unterkriegen…Und wenn weiter in den Hinterzimmern rumgewurschtelt wird…Macht Euch bemerkbar…denn von den Anderen wird es keiner tun…

    Thomas Beulshausen

  2. Sehr geehrter Herr Moroni,
    eine ruhige und sachliche Beurteilung der Lage. Bitte gehen Sie und Ihre Freunde auf DIESEM Weg in die neue Legilaturperiode.

    Allerberst
    Bonno Eberhardt, sen.

    • Sehr geehrter Herr Eberhardt,
      vielen Dank für ihren freundlichen Hinweis: Die Sachlage sieht nach der Wahl am 11.09.2011 wie folgt aus:
      Wir haben uns vor 5 Jahren als kommunalpolitische Freie Wählergemeischaft Norderney auf der Basis unserer Grund- und Kernaussage „Nördernee mutt in Nörderneer Hannen blieven“ gegründet, um die jahrzehntelange Inselausverkaufspolitik, die Norderney nur noch zu einer reinen Verkaufsimmobilie gemacht hat, zu stoppen. Gebetsmühlenartig haben wir 5 Jahre lang unsere Forderungen und Lösungen dazu überall vorgetragen. Auf dieser Internetseite kann man all‘ dies nachlesen. Auch im jetzigen Wahlkampf
      haben wir detailliert in unserern Flyern und Anzeigen das mit allen
      katastrophalen Folgen für unsere Insel und Bürger dargestellt. Dieses für die weitere Zukunft unserer Insel und seiner Strukturen entscheidende Grundanliegen wurde von der großen Mehrheit unserer Norderneyer Wählerschaft abgelehnt. Stattdessen wurde die von uns bekämpfte Inselausverkaufspolitik durch die Immobilien-Koaliition von SPD, CDU und FDP durch ein eindeutiges Wählervotum gestützt. Der Inselausverkauf zu Lasten vor allem der kommenden Generationen wird somit weitergehen, weil sie sich unsere Insel nicht mehr leisten können und auch keinen ausreichenden, bezahlbaren Dauerwohnraum vorfinden. Norderney schafft sich damit allmählich selbst ab. Soll ich im neuen Rat mit einer geschwächten FWN, die in keiner Weise mehr irgendeinen Einfluß hat, für diese gegenüber den nächsten Generationen unverantworliche und asoziale Ausverkaufspolitik auch noch Pate stehen ?

      Mit freundlichen Grüßen
      in Sorge um unsere Heimatinsel

      Ihr Hayo F. Moroni

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