Hayo F. Moroni

Ich kandidiere erneut für den Stadtrat von Norderney und auch für den Kreistag in Aurich, weil ich meine langjährige außerparlamentarische und parlamentarische Arbeit für Norderney und den Landkreis als noch nicht für mich abgeschlossen betrachte. Denn es gibt noch viel zu tun.

Mein Mandat bei der letzten Wahl 2011 zum Rat konnte ich wegen der Wahrnehmung des Mandates im Kreistag und einer ansonsten bei mir eintretenden beruflichen Arbeitsüberlastung als Rechtsanwalt nicht annehmen. Taktische Gründe, um die in den letzten 5 Jahren erfolgreiche FWN-Ratspolitik gegen den weiteren Ausverkauf unserer Insel in Zusammenarbeit mit der SPD möglich zu machen, spielten dabei auch eine erhebliche Rolle. Ich hatte mich auch bekanntlich um das Amt des Bürgermeisters beworben, um einen Politikwechsel herbeizuführen. Nur als Ratsmitglied sah ich angesichts der Parteienlandschaft im Rat dazu keine Chance. Diese sah ich mehr als Mitglied des Kreistages. Von dort aus habe ich aufgrund neuer Kontakte und in enger Zusammenarbeit mit der Gruppe SPD/FWN in der Baupolitik Norderneys gegen den Ausverkauf der Insel mehr erreicht als ich es je als Ratsmitglied hätte erreichen können.

Die Schwerpunkte meiner kommunalpolitischen Arbeit im Rat der Stadt Norderney in der nächsten Wahlperiode sehe ich in dem Betreiben einer ehrlicheren, verlässlicheren, kompetenteren, transparenteren und bürgernäheren Kommunalpolitik, die

  1. rein sachorientiert auf das Wohle unserer Insel und den Norderneyern und frei von Lobby- und Einzelinteressen ausgerichtet ist, unter jeglicher Vermeidung von Willkür und unter strenger Beachtung des gesetzlichen Gebotes der Gleichbehandlung von allen Bürgern;  
  2. mittel- und langfristige, zukunftsorientierte Konzepte und Ziele für die Gestaltung unserer Insel anstrebt und erarbeitet;
  3. es endlich schafft, dafür zu sorgen, das ausreichender bezahlbarer Dauerwohnraum für uns Norderneyer, ihren jungen Familien und alten Menschen, sowie für die hunderte, auf unserer Insel beschäftigten Mitarbeiter in allen Branchen (Personalwohnraum) gebaut wird und erhalten bleibt. Die Modernisierung unseres Altenheimes „Inselfrieden“, das Einheimischenwohnprojekt „Gartenstadt“ und die zu präfierende Sanierung der historischen, städtischen Wohnungen „An der Mühle“ sind durch die Stadt aktiv voranzutreiben und zu fördern. Die Eigenart des historischen Erscheinungsbildes des Ortsbereichs „An der Mühle“ als ein städtebauliches Baudenkmal ist weiterhin zu erhalten, wie dieses auch die örtliche Erhaltungssatzung Nr. 9 es für diesen Ortsbereich es fordert. Deshalb meine Forderung: Sanierung und Modernisierung vor dazu angedachten teuren Abriß und Neubebauung!
  4. keine Politik hinter verschlossenen Türen betreibt und die Bürger bei wichtigen politischen Entscheidungsprozessen direkt mitbeteiligt, z. B. durch eine Bürgerbefragung.
  5. die Kultur- und Bildungseinrichtungen auf Norderney mit einer intensiveren Zusammenarbeit mit der Ostfriesischen Landschaft stärkt und damit auch den Kulturtourismus für Norderney ausbaut. Dazu gehört auch die Stärkung der Museumslandschaft auf Norderney durch Schaffung Museumsmeile mit dem Heimatmuseum, dem Bademuseum, der Errichtung des geplanten und genehmigten Poppe Folkerts-Museums, dem Rettungsbootmuseum. Der Bereich Kultur- / Kulturtourismus ist dabei im Ausschuß für Wirtschaft, Tourismus und Verkehr anzusiedeln. Der Ausschuß sollten somit in einen Ausschuß für Wirtschaft, Tourismus, Kultur und Verkehr umbenannt werden.
  6. die sozialen und gesundheitlichen Daseins- und Infrastruktureinrichtungen, wie Krankenhaus, Altenheim, Feuerwehr, Jugendheim, Lebensrettung etc., Sportvereine, die AWO etc. fördert und stärkt.
  7. den Schutz und die Pflege unserer schönen, einzigartigen Inselnaturlandschaft immer im Focus hat. Entsprechend sollte jegliche Ausweisung eines neuen Baugebietes auf Kosten von Natur und Landschaft abgelehnt werden.

Hayo F. Moroni

gebürtiger Norderneyer, 65 Jahre, 3 Kinder, Rechtsanwalt und seit über 45 Jahren, aktiver Kommunalpolitiker und Kämpfer für den Erhalt und die Schaffung von bezahlbaren Wohnraums für Norderneyer und gegen den von der Stadtpolitik begünstigten Ausverkauf unserer schönen Insel Norderney;

Mitglied des Kreistages und der Ostfriesischen Landschaft seit 2011, Mitglied im Stadtrat zwischen 2006 und 2011, Leiter der Poppe Folkerts Stiftung. Das Ziel der Stiftung ist es, für Norderney den historischen „Malerturm“ des bedeutendsten Sohn unserer Insel, den See- und Landschaftsmaler Poppe Folkerts an seiner Wirkungsstätte am Weststrand von Norderney als Poppe Folkerts-Museum für die hinterlassene, großartige Gemäldekunstsammlung von Poppe Folkerts wiederaufzubauen.