Ein bemerkenswerter E-Mail-Verkehr mit dem „NoMo“

Folgende E-Mails haben wir mit dem Redakteur des Norderneyer Morgens, Dirk Kähler, ausgetauscht. Wir sind der Meinung, dass die Öffentlichkeit sich eine Meinung über das Selbstverständnis journalistischer Arbeit bilden sollte. Hier der Wortlaut:

Guten Morgen Herr Kähler,

soeben habe ich die E-Mail in Kopie erhalten, die Sie an das FWN-Mitglied und den Ratsherrn Hayo Moroni geschickt haben. Sie erwarten also als FWN-Vorsitzender auch eine Reaktion von mir, denke ich.
Bevor ich explizit darauf eingehe, möchte ich Ihnen sagen, dass vor mir das Buch „Grundlagentexte zur Journalistik“ von Irene Neverla, Elke Grittmann und Monika Pater (Hrsg.) liegt. Dieses 776 Seiten starke Kompendium über die Grundlagen der Journalistik (!) wurde von der UVK Verlagsgesellschaft in Konstanz herausgegeben. Ich kann Ihnen das Studium dieses Buches nur wärmstens ans Herz legen, weil dort alles vermittelt wird, was den Journalismus in einer lebendigen Demokratie ausmacht. Martin Löffelholz sagt in einer Bestandsaufnahme: „Die Professionalisierung des Journalismus als Beruf, die etwa Mitte des 19. Jahrhunderts begann, provozierte Nachdenklichkeit – im besten Sinne.“ Und Hannes Haas sagt an anderer Stelle: „Eine der wichtigsten Aufgaben der Recherche betrifft auf der Makroebene von Journalismus die Suche nach Informationen für eine demokratische, offene Gesellschaft. Ziel muss die Aufklärung der Bürger und die Kontrolle von Macht sein.“ Bernd Blöbaum, 1992, sagt dazu: „Solange Journalisten die Möglichkeit haben, eigenständig Informationen zu sammeln und zu Themen zu verknüpfen, die der öffentlichen Meinungsbildung zur Verfügung gestellt werden, wird gewissermaßen ein Drohpotential aufrecht erhalten, prinzipiell jederzeit (d.h. unkalkulierbar) Themen auf die öffentliche Tagesordnung zu setzen, die nicht von organisierten Interessen ins Spiel gebracht sind.“ Recherchejournalismus setzt intensive, kritische Methoden ein, um Verborgenes ans Tageslicht zu bringen, um politische oder gesellschaftliche Missstände aufzudecken.

Ich weiß, dass die Anlegung solcher Maßstäbe für den Redakteur/die Redakteurin einer Lokalzeitung oder eines Anzeigenblattes sehr anspruchsvoll ist und trotzdem: Der einstige Direktor des Instituts für Journalistik und Kommunikatonswissenschaft an der Universität Hamburg, Dieter Roß, empfahl allen Kollegen und Kolleginnen sowie Studierenden, „immer wieder mit dem Kopf des anderen zu denken“, was eine überaus wohltuende Lebensweisheit für das berufliche und private Zusammenwirken ist. Genug der Zitate aus dem Grundlagentextbuch.

Die Essenz des journalistischen Wirkens auch auf Norderney kann nur sein, möglichst viele Informationen, die bewusst verborgen oder inhaltlich verdreht werden, der Öffentlichkeit ungefiltert (!) zur Verfügung zu stellen, damit das Volk, die Bürger, der Souverän eigenständig zu der einen oder anderen Meinung kommen kann.

Hayo Moroni hat in seinem Kommentar zum Artikel: „Haus der Insel – Erhalt kein Thema im Arbeitskreis“ nur darauf hingewiesen, dass dort eine solche grundsätzliche Übereinstimmung nicht herrscht. Er wies darauf hin, dass die Gruppe FWN/Budde den Antrag gestellt hatte, weiterhin auch parallel und alternativ zum geplanten Abriss auch über einen viel kostengünstigeren Erhalt des Hauses der Insel mit all seinen wichtigen touristischen Nutzungsfunktionen für Norderney nachzudenken und dazu auch eine Investoren- und Architektenausschreibung vorzunehmen. Die Gruppe FWN/Budde ist mit diesem Antrag unterlegen. All das ist auch auf unserer Homepage detailliert und überprüfbar nachzulesen. Journalistisch korrekt wäre es also gewesen, nicht von einer Übereinstimmung sondern von einem Mehrheitsentscheid im Arbeitskreis zu berichten, dem wir uns beugen mussten. Die Gruppe FWN/Budde wird den weiteren Weg jetzt konstruktiv-kritisch begleiten, d.h. wir werden versuchen, bei der Neuplanung zumindest viele der Dinge zu erhalten, die dem Gast und dem Bürger im alten Haus der Insel zugute gekommen sind.

Gegen eine solche Kommentierung Ihres Artikels, Herr Kähler, ist eigentlich nichts einzuwenden. Wenn Sie sich also vehement dagegen wehren, dass der Ratsherr Moroni konsequent seine Meinung vertritt, müssen Sie sich fragen lassen, wem Sie denn als Verfasser solcher Artikel verpflichtet sind? Der breiten Öffentlichkeit oder den Vertretern von Partikularinteressen? Geradezu erschreckend ist Ihre Aussage, „dass Meinungs- und Pressefreiheit eben auch bedeutet, dass Journalisten sich erlauben, Beiträge NICHT zu veröffentlichen“. Dabei kann es sich nämlich nur um Beiträge handeln, die darauf gerichtet sind, unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat zu Fall zu bringen. Eine andere Meinung als die eigene zu bestimmten Sachthemen nicht gelten zu lassen und diese auch gar nicht erst der Öffentlichkeit vorzustellen, erinnert fatal an die Zeiten von Hexen- und Bücherverbrennungen.

Wobei wir beim nächsten Thema wären. Ihre Unterstellung, dass Herr Moroni eine rechtsradikale Zeitung wie die Junge Freiheit unterstützt, ist ein derber journalistischer Fehlgriff. Herr Moroni hat, übrigens nachlesbar, in dieser Zeitung einen Aufruf unterschrieben, der sich gegen grundrechtswidrige Maßnahmen des Verfassungsschutzes wandte, nicht mehr nicht weniger. Ich bin zwar kein Leser dieser Zeitung, habe aber im Internet recherchiert, wer sich denn schon alles von der Jungen Freiheit aus freien Stücken hat interviewen lassen. Darunter übrigens neben zahlreichen Abgeordneten verschiedener Bundestagsparteien auch ein Egon Bahr, dem selbst Sie, Herr Kähler, sicherlich nicht unterstellen werden, rechtsradikale Medien zu unterstützen.

Das war nix, Dirk. Und damit Du nicht auf falsche Ideen kommst: Ich lese auch Kommentare von Menschen, die nicht meiner Meinung sind. Ich lese Zeitungen wie die Zeit, die Frankfurter Allgemeine, die Süddeutsche, den Münchner Merkur usw. – aber auch die „BILD“, dazu den Spiegel und auch die National Geographic. Meinungsvielfalt ist für mich ein Qualitätsbegriff für eine streitbare, tolerante, offene aber auch wehrhafte Demokratie. Ich würde mir sehr wünschen, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger so wie ich denken. Als Polizist, der seit 42 Jahren im Dienst ist, habe ich von Baader-Meinhoff bis George W. Bush quasi alles erlebt, was den Rechtsstaat mit seinen Errungenschaften gefährdet oder mit Füßen getreten hat. Halte Du Dirk, Dich lieber an die Kriterien der Journalisten, die für die Vergabe eines Pulitzer-Preises gelten. Ich habe Deine Recherchen in der „Norderneyer Rundschau“, die Du zusammen mit Olli Kürten angestellt hast, immer mit großer Sympathie verfolgt. Es waren Sternstunden für Journalistik auf unserer Insel. Deine Ausfälle gegen Hayo Moroni, die offensichtlich persönlicher Art sind, finden dagegen mein absolutes Missfallen.

Es grüßt Dich,

Manfred Plavenieks.

Anmerkung zum angeblich passwortgeschützten Kommentarbereich: Haben wir aus Angst vor anderer Meinung nicht nötig. Wir lassen sie zu! Anmeldung allerdings mit der EIGENEN E-Mail-Adresse, um Missbrauch auszuschließen…

—— Original-Nachricht ——–
Datum: Tue, 24 Nov 2009 09:56:39 +0100
Von: Fischpresse GbR
An: „RA Hayo F. Moroni“
Betreff: Ihr Kommentar auf unserer Internetseite

Herr Moroni,
ich habe Ihren Kommentar von der Seite genommen, weil Mandatsträger in  den Kommentaren auf http://www.norderneyer-morgen.de nichts zu suchen haben. Meinungs- und Pressefreiheit bedeutet eben auch, dass Jounalisten sich erlauben, Beiträge NICHT zu veröffentlichen.
Zudem habe ich bereits einmal im Norderneyer Morgen darauf hingewiesen, dass Kommentare von Mandatsträgern sowie solche, die nicht der Netikette entsprechen, gelöscht werden. Wohl gemerkt als Reaktion auf einen Kommentar von Ihnen. Schließlich sind wir für die Seite verantwortlich und nicht Sie.

Ihr Verhalten ist schlicht renitent und frech. Darin gefallen sie sich. Das ist Ihr Stil.  Als Unterstützer der vom Verfassungsschutz als rechtsradikal eingestuften Zeitung „Junge Freiheit“ kennen Sie sich aber wohl bestens mit Meinungsfreiheit aus.

Ich fänd es aber ehrlich gesagt schön, wenn auch Sie sich an die normalen Wege halten würden, wenn Sie uns etwas mitzuteilen haben: Fax,  E-Mail, Telefon. Nebenbei bemerkt, habe ich mal versucht, einen Kommentar auf der FWN Homepage zu veröffentlichen – spaßeshalber. Dafür braucht man aber ein Passwort. So viel zur Meinungsfreiheit.

Dass Sie meine Erklärung nicht akzeptieren, ist zu erwarten. Schön wäre, wenn Sie diese zumindest verstehen.  Zudem habe ich mich nun deutlich länger mit Ihnen beschäftigt, als ich vorhatte und als es die Sache wert ist. Das ziehe ich beim nächsten Mal ab.

Mit freundlichen Grüßen,
Dirk Kähler.

Fischpresse GbR. Poststraße 1. 26548 Norderney. Fon 04932 99 18 99. Fax 04932 99 18 79
http://www.norderneyer-morgen.de/www.he-norderney.de/Norderneyer Morgen/Norderneyer-Rundschau/ He! Norderney/ Norderneyer Kompass. Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Sitz der Gesellschaft: Norderney. Geschäftsführung: Dirk Kähler und Anja Pape.

F.D.P. contra FWN-Mitglied Hayo Moroni

Der stellv. Gruppenvorsitzende der FWN, Hayo Moroni, hat auf das denkwürdige Statement des F.D.P.-Ratsherrn Sascher Nüchter im „Norderneyer Morgen“, vom 08.10.2009, geantwortet. Es ist davon auszugehen, dass die Reaktion des angegriffenen Ratsherrn Moroni (wie üblich) nicht im „NoMo“ veröffentlicht werden wird.  Soviel zur ausgewogenen Pressearbeit! Aus diesem Grunde möchten wir auf dieser Homepage die Kritikpunkte aufnehmen, die Hayo Moroni gegen die rüden Attacken des neuen 2. stellvertretenden Bürgermeisters Nüchter vorzubringen hat:

1. Ratsherr Moroni weist darauf hin, dass der Norderneyer Neubürger, Hotelier und das DEHOGA- sowie F.D.P.-Mitglied  Sascha Nüchter, in den vergangenen knapp drei Jahren politisch nur als „Phantom-Ratsmitglied“ in Erscheinung getreten ist. Plötzlich meldet dieser sich als Kritiker bei Themen zu Wort obwohl er dazu besser geschwiegen hätte. Offensichtlich fühle er sich als unverhofft durch den (mysteriösen) Fraktionswechsel eines ökoliberalen Grünen-Ratsmitgliedes zum 2. stellvertretenden Bürgermeister gewähltes Ratsmitglied dazu berufen, sich nach dreijähriger Schweigespirale zum politischen Hauptthema unserer Insel, der öffentlichen Baupolitik auf Norderney, äußern zu müssen. Moroni nennt dieses Fachgebiet für Nüchter ein reines „terra incognita“ (unbekanntes Land) und zieht dessen Sach- und Fachkundigkeit in Frage.  So redet Nüchter von einem ursprünglich gewollten Politikwechsel und plädiert völlig widersinnig gleichzeitig für eine Fortsetzung der alten Politik, die so schlecht nicht gewesen sei. Moroni bemerkt sarkastisch: „Damit ist dem Mann die Quadratur des Kreises gelungen“. Herr Nüchter behauptet, dass der alte Stadtrat wenigstens etwas bewegt habe. Moroni fragt, was das denn gewesen sei? Dazu sagt Nüchter nämlich nichts und schaut ob der vielen Fehlgriffe des alten Stadtrates lieber zur Seite.  Kritisch merkt Moroni an: „Das vom alten Stadtrat zu einem baulichen und finanziellen Trümmerhaufen bewegte 5-Sterne-Hotel-Bauvorhaben ist ja auch nur ‚Kinkerlitzchen‘. Dass Norderney immer mehr nur noch zu einer Handelsimmobilie von politisch geförderten, dubiosen Immobilienfirmen und von diesen errichteten Ferienappartementhäusern wird und so auch nur noch zu einer Kulisse für die Urlaubsgäste, aber immer weniger noch Heimat für die angestammte einheimische Bevölkerung, interessiert dabei unseren zugereisten Hotelier nicht“.  Es sei auch sehr wahrscheinlich, dass Nüchter seinen Lebensabend nicht auf Norderney verbringen werde. In braver Gefolgschaft zu seinem „Oberbürgermeister von der gleichen baupolitischen Gesinnung“ stellt Nüchter die abstruse Theorie auf, dass die Forderung nach Bebauungsplänen für alle Gebiete Norderneys reine Polemik sei. Nüchter beklagt diffamierend dazu, dass man sich dann auch noch in jedem Ausschuss immer die gleichen „Phrasen“ von Herrn Moroni anhören müsse.

Moroni verweist darauf, dass seine Familie wiederum schon seit Jahrhunderten auf der Insel lebt und sich immer mit höchstem Einsatz für den Erhalt dieses Eilandes als heimatliche Lebensgrundlage der Norderneyer eingesetzt hat. Dieses soll auch weiterhin so sein.  Die Phrasen, d.h. die nichtssagenden Äußerungen, vernimmt Moroni da eher von dem plötzlich ja so sach- und fachkundigen F.D.P.-Mann, da dessen Äußerungen jegliche rechtlich fundierte Substanz fehlt.

Moroni erlaubt sich in seiner Stellungnahme, dem Ratsherrn Nüchter ein paar ‚kleinere, bescheidene Fragen‘ stellen. Sie lauten:

„1. Seit wann wissen Sie, dass es ein Baugesetzbuch gibt und seit wann haben Sie vor allem Kenntnis von dessen Inhalt erlangt ? Ihre Äußerungen strotzen nämlich nur so von Rechtsunkundigkeit.

2. Woher haben Sie, Herr Nüchter, die Erkenntnis erlangt, dass der jetzige Investor auf dem noch freien Sportplatzgelände des ehemaligen Kinderheims Dresden dort ursprünglich ein normales Hotel errichten wollte, das als zu groß abgelehnt worden sei? (- Als äußerst aktives Mitglied der zuständigen Fachausschüsse, wo Sie immer durch Abwesenheit geglänzt haben, darf ich Ihnen dazu nämlich mitteilen, dass dort nie eine derartige Bauanfrage behandelt und geschweige dort abgelehnt wurde -).

2. Sie bedauern, dass jetzt auf diesem noch freien Gelände anstelle eines richtigen Hotels nur ein „Boardinghouse“, d. h. eine Mischung aus Appartementhaus und Hotel mit 19 Wohnungseinheiten entsteht. – Aber warum haben Sie in den zuständigen städtischen Gremien dann diesem „Boardinghouse“-Bauvorhaben zugestimmt und es nicht zusammen mit der FWN und den Grünen abgelehnt? Warum haben Sie mit der SPD und den Bürgermeister den mit Zustimmung der Anlieger gestellten Antrag der FWN und der Grünen abgelehnt, für dieses Gebiet unter Beteiligung der Bevölkerung einen Bebauungsplan mit eindeutigen Festlegungen von Wohnraum und gewerblichen Nutzungen für in erster Linie Norderneyer zu erstellen?

3. Warum haben Sie als angeblicher Befürworter von weiteren Hotels auf Norderney auch bei der im Fachgremium der Stadt getroffenen Entscheidung über eine Umwandlung des Hotels „Haus Helmut“, Friedrichstraße 38, in eine Zweitwohnungsanlage mit 12 Appartements durch ein Norderneyer Inselausverkaufsunternehmen in den zuständigen Ausschüssen für diese Umwandlung gestimmt und nicht mit der FWN und den Grünen für den Erhalt dieses Hauses als Hotel ? Weil etwa ihr Parteifreund der Bauherr dieser Anlage ist ?“

Auf die Antworten darf man gespannt sein. Seine Fragen schließt Moroni mit dem Glaubenshinweis an die Sachkundigkeit, Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit des F.D.P.-Ratsherrn Nüchter. Da gelte wohl: Wie gewonnen, so zerronnen. „Polemik, heiße Luft und Grütze bestimme die Diskussion“, giftet der neue 2. stellvertretende Bürgermeister. „Wohl wahr bei Ihrem Beitrag!“ kontert der stellvertretende Gruppenvorsitzende der FWN!  Er verkneift es sich auch nicht, auf seine Arbeit als Rechtanwalt mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Bau- und Immobilienrecht hinzuweisen.

Die Mitglieder der FWN (allen voran Hayo Moroni) sollen vor der Öffentlichkeit offensichtlich durch eine scheinheilige Parolen-Schmiede der Einheitsfront aus SPD, CDU/WIN und F.D.P./Ökoliberale als Bremser und Besserwisser dargestellt werden, die eine rückwärtsgewandte und nicht in eine bessere Zukunft zielende Politik betreiben. Dabei will man, dass die überaus begründete und berechtigte Kritik der FWN an den bestehenden politischen Verhältnissen vom Bürger nicht mehr wahrgenommen wird und die ungeheuer kostenträchtigen Fehler maßgeblicher Vertreter des alten Stadtrates durch Übertünchung in Vergessenheit geraten. 

Die FWN vertraut auf den gesunden Verstand der Norderneyerinnen und Norderneyer, die nicht bereit sind, sich erneut täuschen zu lassen. Wir wollen eine gemeinsame Zukunft unserer Bürgerinnen und Bürger (Eltern, Großeltern, Kinder und Kindeskinder) auf unserer Heimatinsel in aller Nachhaltigkeit.  Wir wollen gute Gastgeber für die Gäste sein, die unsere Heimat ebenfalls lieb gewonnen haben und heißen jede und jeden herzlich willkommen. Aber einer unserer Grundsätze lautet nach wie vor: „Nördernee mutt in Nörderneer Hannen blieben!“   Das ist unsere Politik und das wird sie auch allen Widerständen zum Trotz bleiben.